Breitband, Hohndorf, Initiative Hohndorf, Glasfaser, DSL für Hohndorf, Breitband für Hohndorf, Großolbersdorf Ortsteil Hohndorf, Hohndorf ans Netz
Unser Ziel
Wir haben klare Forderungen, nun ist es nicht schwer Forderungen aufzustellen, jedoch sollten die, die Forderungen erheben auch Lösungsansätze vorbringen und genau das tun wir hier, bzw. versuchen zumindest ein Paar Lösungsvarianten anzusprechen und zu definieren.
Fest steht, dass die Zukunft, bezogen auf den jetzigen aktuellen technischen Stand, nur in Glasfaser als fast unbegrenzter Werkstoff liegt.
Da unser Ortsteil Hohndorf im Festnetz von der Vermittlungsstelle Zschopau gespeist wird, würde es bedeuten, dass ein neues Hauptkabel über eine Distanz von 5-7km zu uns verlegt werden müsste.
Es gibt in Deutschland noch keinen Universaldienst, welcher es jedem ermöglicht, per Gesetz einen Breitbandanschluss von X kbit/s einzufordern.
Somit sind wir Verbraucher darauf angewiesen, dass sich irgendein Netzanbieter erbarmt und die ländlichen Regionen, sprich Hohndorf, mit ultraschnellen Datennetzen versorgt.
Wenn wir davon ausgehen, dass pro km Glasfaserkabel im Tiefbau für einen vergleichbaren Ort ca. 40000-50000€ verbraucht werden, kann sich jeder vorstellen, dass "wir relativ teuer sind"....
Somit stellt sich die Frage nach Alternativen.
Da die zur Zeit angebotenen Alternativen nicht wirklich für eine Gleichstellung mit Städten in Frage kommen, gehen wir darauf auch nicht näher ein.
Warum?
Breitband über Funk ist kostenintensiv, störanfällig, mehrere Benutzer teilen sich eine Funkzelle was zur drastischen Reduzierung der Geschwindigkeit führt und es werden nur Volumentarife von max. 5GB/Monat angeboten.
Regionale Anbieter, welche DSL über das Fernsehkabel bereitstellen, stellen für uns zur Zeit ebenfalls noch nicht wirklich eine Alternative dar.
Die Übertragungsgeschwindigkeiten entsprechen etwa dem was per Festnetz jetzt schon angeboten wird, auch hier gilt Volumenbegrenzung, bei hohem Benutzeraufkommen sinkt auch hier die Übertragungsgeschwindigkeit.
Per Satellit gibt es große Defizite bei Schlechtwetter, die Antwortzeiten sind utopisch hoch, der Kostenfaktor ist sehr hoch.
Konzentrieren wir uns nun um wirkliche Alternativen, z.B. bei der Kabelverlegung.
Eine Möglichkeit gilt es zu prüfen, einen Ausbau von Großolbersdorf zu planen, dass wären nur 2km über Agrarfläche, welcher einen immensen Einsparfaktor zur Folge hätte.
Um Hohndorf herum, befinden sich mehrere Mobilfunk-Sendeanlagen, welche zum Teil mit Glasfaser angeschlossen sind, hier wäre ein „anzapfen“ einzelner Adern und das stellen von Outdoor DSLAM´s auch eine Möglichkeit die überdacht werden könnte.
Weiterhin sollte geprüft werden, ob z.B. andere Hauptleitungen durch unseren Ort geführt werden, welches uns aber bis dato noch nicht bekannt ist.
Sollte es technisch jedoch nur über die Vermittlungsstelle Zschopau realisierbar sein, so wäre zumindest im Stadtgebiet die Möglichkeit, das Glasfaserkabel in den verlegten Leerrohren an unseren Ort heranzuführen, diese sind, nach unseren Erkenntnissen, bis zum Klinikum Mittleres Erzgebirge vorhanden.
Als Kooperation mit der Stadt Zschopau könnten ebenfalls noch Teile von Zschopau (Stadtblick, Neue Heimat) und die Ganshäuser mit davon profitieren, wodurch ein Ausbau für Netzbetreiber kostendeckender wäre.
Sie sehen also viele Wege führen nach Rom...man muss sich nur damit beschäftigen und den Willen haben etwas zu bewegen und man stößt immer auf eine Lösung.
Wir werden in Kürze Gespräche mit Netzausbau-Firmen führen, wo die angesprochenen Lösungsansetze diskutiert werden.
Wir hoffen Ihnen damit etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht zu haben.
Wenn Sie selbst Ideen, Lösungsvorschläge haben, so teilen Sie diese uns doch einfach mit und wir werden darüber Informationen sammeln.
Vielen Dank!