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Initiative Breitband für Hohndorf


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Mobiler Zugang

Lexikon





Zum technischen Verständnis bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich über bisherige und aktuelle Übertragungsverfahren zu informieren.

Auf dieser Seite lesen Sie alles Wissenwerte zu Mobilen Zugangsmöglichkeiten.




Mobiles Internet und dessen Begriffe:

GPRS (General Packet Radio Service) bis zu 53,4 kbit/s
GPRS (deutsch: “Allgemeiner paketorientierter Funkdienst”) basiert auf dem GSM Standard (2G) und wird im Unterschied zum herkömmlichen GSM (9.600 Bytes) in der Regel paketweise abgerechnet. GPRS ist in der Lage bereits vorhandene GSM Zeitschlitze bis zu achtfach zu bündeln. Die tatsächliche Geschwindigkeit liegt auf Grund der begrenzten Basisstationen bei maximal 53,4 kbit/s. Das entspricht der Geschwindigkeit eines herkömmlichen 56K V90 Modems.

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) bis zu 220 kbit/s
EDGE basiert also ebenfalls auf dem GSM Standard 2G und ist eine Weiterentwicklung der GPRS Technik. Durch ein zusätzliches Modulation-Verfahren (8-PSK) können Geschwindigkeiten von bis zu 220 kbit/s im Download, und bis zu 110 kbit/s im Upload erreicht werden. Das entspricht in etwa einer 4-fachen ISDN Leitung. EDGE wird bereits in einigen Ländern eingesetzt. In Deutschland wird es derzeit von Vodafone, T-Mobile und O2 speziell in ländlichen Regionen weiter ausgebaut. Um EDGE nutzen zu können, benötigen Sie ein GPRS/ UMTS Modem mit EDGE Unterstützung.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bis zu 384 kbit/s
UMTS steht für einen Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Hierbei gibt es zwei Übertragungsarten: Bei FDD (Frequency Division Duplex) senden Basisstation und auch das Mobilgerät auf zwei unterschiedlichen Frequenzen und dies zur gleichen Zeit. Somit ist das Übertragungs-Signal nicht gepulst. Im TDD Betrieb (Time Division Duplex) senden Basisstation sowie Mobilgerät zu unterschiedlichen Zeiten auf ein und demselben Frequenzband. Dabei wird es in 15 Timeslots unterteilt, welche mit jeweils einer Dauer von 10 ms senden (gepulste Strahlung wie bei GSM, GPRS). Um UMTS Nutzen zu können benötigen Sie ein UMTS Modem. Als UMTS Modems fungiert z.B. ein UMTS USB Stick, welcher einfach in den USB Anschluss des Notebooks eingesteckt wird. UMTS Modems wie z.B. PCMCIA-Adapter können zudem an UMTS Router angeschlossen werden um mehreren Usern einer Anwendungsgruppe gleichzeitig einen Internet Zugang zu gewährleisten.

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) bis zu 7,2 Mbit/s
HSDPA ist dem EDGE sehr ähnlich, also eine Erweiterung- jedoch in diesem Fall für das UMTS Netz. Durch die Vierphasen-Modulation (QPSK) wird dabei die Geschwindigkeit auf bis zu 7,2 Mbit/s beschleunigt. Der Upload liegt bei derzeit 384 kbit/s (je nach Wohnort sind Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 6Mbit/s realistisch). Außerdem wird im Vergleich zu UMTS durch HSDPA die Ping-Zeit drastisch verbessert (durchschnittlich 120 ms). Derzeit wird HSDPA von T-Mobile, Vodafone und O2 weiter ausgebaut und soll bereits ab 2010 Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 14,4 Mbit/s realisieren! Um HSDPA nutzen zu können, benötigen Sie ein HSDPA Modem.

HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) bis zu 1,45 Mbit/s
HSUPA ist ebenfalls wie HSDPA eine Erweiterung für UMTS, welche eine noch schnellere Upload-Geschwindigkeit ermöglicht. Zusätzlich werden dabei nochmal die Ping-Zeiten für HSDPA um circa 40 ms (durchschnittlich 81 ms Ping) reduziert.

HSDPA+ (High Speed Downlink Packet Access +) bis zu 14,4 Mbit/s
HSUPA+ ist die Weiterentwicklung der auf UMTS basierenden HSDPA Erweiterung, welche alle bisherigen Verbindungsgeschwindigkeiten in den Schatten stellen soll. Die verbesserte Technik soll Downloads mit bis zu 28,8 Megabit pro Sekunde ermöglichen. Doch in Deutschland ist davon noch lange keine Rede. In Österreich dagegen, soll bereits 2009, zumindest in Städten wie Wien, surfen mittels HSDPA+ Datenbeschleuniger möglich sein. Vodafone Deutschland möchte nach eigenen Angaben die HSDPA-Performance in einigen Bereichen seines UMTS-Netzes auf 14,4 Megabit pro Sekunde erweitern, gibt hier aber natürlich noch keine zeitlichen Angaben. Bei T-Mobile und o2 gibt es noch keine konkreten Pläne für die Einführung von HSDPA+. denkt stattdessen eher an die Implementierung des UMTS-Nachfolgers LTE, sobald dieser neue Standard Marktauglich wäre. Für uns Verbrauche ist dies jedoch alles leider noch in sehr weiter Ferne.

LTE (Long Term Evolution 3GPP) bis zu 300Mbit/s
Ein Vorläuferkonzept zu LTE wurde unter dem Namen High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) vorgestellt. LTE verwendet Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO). Damit soll es den Mobilfunkanbietern möglich sein, alternativ zur Technik kostengünstig hochratige Datendienste anzubieten und so das mobile Internet zum Massenmarkt zu machen. Die geringen Latenzzeiten bei LTE erlauben die Übertragung von Sprachdiensten (VoIP) und Videotelefonie über das Internet sowie den Einsatz Performance lastiger Anwendungen wie z. B. Online-Spiele. In der ersten Version von LTE werden fünf Terminalklassen mit unterschiedlichen Datenraten zur Verfügung stehen. Obwohl die höchste Klasse mit 4×4 MIMO und 64-QAM-Modulation die erwarteten Datenraten von 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink erfüllt, werden die ersten Terminals wohl deutlich geringere Datenraten zur Verfügung stellen. Alle Terminals müssen eine Bandbreite von 20 MHz unterstützen. Da in Japan erst 2008 erste Feldversuche statt fanden, ist dies für uns absolute Zukunfts-Musik und soll hiermit nur die Möglichkeiten des mobilen Internets darstellen.



Veranschaulichung der mobilen Verbindungsgeschwindigkeiten:

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